15. November 2016

Baden-Württemberger werden Deutsche Meister in den Bauberufen

Gold bei den Maurern ging an Christoph Rapp und bei den Fliesenlegern an Cedrik Knöpfle. Silber im Wettbewerb der Straßenbauer holte sich Luis Kindle.


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Deutsche Meisterschaft der Maurer: 
Gold ging an Christoph Rapp, Baden-Württemberg, Silber an Kevin Ehlers, Schleswig-Holstein, Bronze an Dominik Netz, Bayern 

Christoph Rapp (19) aus Schemmenhofen (Baden-Württemberg) hat bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft in den Bauberufen die Goldmedaille im Wettbewerb der Maurer errungen. Silber ging an Kevin Ehlers (25) aus Rodenäs (Schleswig-Holstein) und Bronze erhielt Dominik Netz (19) aus Ottobeuren (Bayern). 
Die Maurer mussten in dem zweitätigen Wettbewerb zwei Wände errichten; dabei wurden aus Klinkermauerziegeln in diversen Farbgebungen und auf unterschiedlichen Mauerwerksebenen zwei Motive abgebildet wurden: der Ratzeburger Dom und das liegende, perspektivische Ornament der Jahreszahl 2016. Das Modul 3 bestand aus einer Wandecke als Verbindungselement zwischen dem ersten und zweiten Modul. Dabei kam es vor allem auf Präzision und Maßgenauigkeit an. 
Der deutsche Meister 2016, Christoph Rapp, zeigte sich sehr überrascht über seinen Erfolg: „Die Konkurrenz aus dem Norden war bisher extrem stark. Daher freue ich mich umso mehr, dass ich gewonnen habe.“ Rapp wurde bei der Fa. Grimm GmbH Bauen&Verputzen in Maselheim ausgebildet, die sich jetzt über seinen Erfolg mit freuen darf. Kevin Ehlers antwortete auf die Frage, ob er mit seiner Platzierung gerechnet habe, nordisch knapp mit „Nö“. Er wurde von Hans-Erich Kirch aus Rodenäs ausgebildet. Auch der Bronzemedaillengewinner, Dominik Netz, stammt in diesem Jahr aus dem Süden. Auch er dachte, dass seine Konkurrenten wesentlich besser seien. Er wurde bei der KNS Hochbau GmbH aus Ottobeuren ausgebildet. 
Insgesamt haben 60 Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft in den bauhandwerklichen Berufen um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen gekämpft. Der Wettbewerb, veranstaltet vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, fand in der Ausbildungsstätte der Baugewerbe-Innung für den Kreis Herzogtum Lauenburg statt. Beton- und Stahlbetonbauer, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateure, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer und Zimmerer zeigten während der Wettbewerbe Bestleistungen. Es war der 65. Wettbewerb dieser Art. Zugelassen waren Kammer- und Landessieger in den jeweiligen Berufen. 
„Unsere gut ausgebildeten Nachwuchskräfte haben in den Wettbewerben herausragende Leistungen gezeigt. Das beweist einmal mehr, wie hochwertig unsere Ausbildung im Baugewerbe ist“, erklärte Klaus-Dieter Fromm, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses im Zentralverband Deutsches Baugewerbe, zum Abschluss der Wettbewerbe. „Die jungen Menschen, die Branche und die Bauherren sind die Gewinner dieses bewährten Ausbildungssystems made in Germany, um das uns nach wie vor viele beneiden.“ 
 

Deutsche Meisterschaft der Fliesenleger: 
Gold ging an Cedrik Knöpfle aus Baden-Württemberg, Silber an Maurice Eckstein aus Hessen und Bronze an Tassilo Schneider aus Bayern 

Cedrik Knöpfle (19) aus Löffingen (Baden-Württemberg) hat bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft in den Bauberufen die Goldmedaille im Wettbewerb der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger errungen. Silber ging an Maurice Eckstein (19) aus Fulda (Hessen) und Bronze an Tassilo Schneider aus Heideck (Bayern). 
Die Fliesenleger mussten zwei Flächen mit Wandfliesen 15/15 im Dünnbett gestalten. Abgebildet war ein Bilderrätsel, das von dem in Mölln gestorbenen Schalk Till Eulenspiegel geprägt war. Auf der ersten Wand waren aus keramischen Steingut-Wandfliesen in verschiedenen Farben der Schriftzug Till für Till Eulenspiegel und darunter eine große Eule in aufwändiger Schneidtechnik zu gestalten. Ein Handspiegel mit einer kleinen Eule war auf der zweiten Wand zu fertigen. Auf einem Bodenstück waren die Endziffern der Jahreszahl (16) vor der ersten Wand zu verlegen. Die Wettbewerbsaufgabe war anspruchsvoll aufgrund der vielen Rund-, Schräg- und Diagonalschnitte. 
Der Goldmedaillengewinner Cedrik Knöpfle bezeichnete seinen Erfolg als „Familienehre“, hatte doch sein Bruder Eric Brie-Knöpfle bereits 2013 den deutschen Meistertitel gewonnen. Er wurde im elterlichen Betrieb Adrion-Knöpfle GmbH in Löfflingen ausgebildet. Der zweitplatzierte Maurice Eckstein zeigte sich völlig zufrieden mit der Silbermedaille, denn „der Wettbewerb war verdammt schwer“. Er war bei der Fliesen Eckstein GmbH in Fulda ausgebildet worden. Auch Tassilo Schneider war mehr als zufrieden mit seiner Platzierung. Er war bei Karl-Heinz Haack in Heideck ausgebildet worden. 
Insgesamt haben 60 Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft in den bauhandwerklichen Berufen um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen gekämpft. Der Wettbewerb, veranstaltet vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, fand in der Ausbildungsstätte der Baugewerbe-Innung für den Kreis Herzogtum Lauenburg statt. Beton- und Stahlbetonbauer, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateure, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer und Zimmerer zeigten während der Wettbewerbe Bestleistungen. Es war der 65. Wettbewerb dieser Art. Zugelassen waren Kammer- und Landessieger in den jeweiligen Berufen. 
„Unsere gut ausgebildeten Nachwuchskräfte haben in den Wettbewerben herausragende Leistungen gezeigt. Das beweist einmal mehr, wie hochwertig unsere Ausbildung im Baugewerbe ist“, erklärte Klaus-Dieter Fromm, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses im Zentralverband Deutsches Baugewerbe, zum Abschluss der Wettbewerbe. „Die jungen Menschen, die Branche und die Bauherren sind die Gewinner dieses bewährten Ausbildungssystems made in Germany, um das uns nach wie vor viele beneiden.“ 

 
Deutsche Meisterschaft der Straßenbauer:
Gold ging an Sebastian Krewel aus Nordrhein-Westfalen, Silber an Luis Kindle aus Baden-Württemberg und Bronze an Yannick Horten aus Rheinland-Pfalz

Der 19jährige Sebastian Krewel aus Zülpich (Nordrhein-Westfalen) hat bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft in den Bauberufen die Goldmedaille im Wettbewerb der Straßenbauer errungen. Silber ging an Luis Kindle (21) aus Lahr (Baden-Württemberg), die Bronzemedaille an Yannick Horten (23) aus Niederstadtfeld (Rheinland-Pfalz).
Die Straßenbauer hatten während des eintägigen Wettbewerbs den Narrenspiegel des Till Eulenspiegel als Emblem für eine Fußgängerzone zu erstellen. Das Natursteinkleinpflaster war als Muldenrinne mit 1,5 cm Stichmaß hammerfest zu versetzen, ebenso das Mosaikpflaster, das in die vorhandenen Flächen ebenfalls gemäß Querprofilen hammerfest zu versetzen war. Die Bettung der Kleinpflasterfläche konnte abgezogen werden und die Oberfläche wurde ebenfalls hammerfest verlegt. Das fertige Werkstück war mit Sand einzufugen und sauber abzukehren.
Sebastian Krewel freute sich über seinen Erfolg. „Es ist super.“ Er war bei H + P Schilles Tiefbau in Mechernich ausgebildet worden. Der Silbermedaillengewinner Luis Kindle war sehr zufrieden über seinen Erfolg. Er ist bei der Knäble GmbH in Biberach ausgebildet worden. Der drittplatzierte Yannick Horten hatte angesichts der für ihn anspruchsvollen Aufgabe nicht mit einem Platz auf dem Treppchen gerechnet. Er war bei der HTI-Bau GmbH in Daun-Pützborn ausgebildet worden.
Insgesamt haben 60 Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft in den bauhandwerklichen Berufen um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen gekämpft. Der Wettbewerb, veranstaltet vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, fand in der Ausbildungsstätte der Baugewerbe-Innung für den Kreis Herzogtum Lauenburg statt. Beton- und Stahlbetonbauer, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateure, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer und Zimmerer zeigten während der Wettbewerbe Bestleistungen. Es war der 65. Wettbewerb dieser Art. Zugelassen waren Kammer- und Landessieger in den jeweiligen Berufen.
„Unsere gut ausgebildeten Nachwuchskräfte haben in den Wettbewerben herausragende Leistungen gezeigt. Das beweist einmal mehr, wie hochwertig unsere Ausbildung im Baugewerbe ist“, erklärte Klaus-Dieter Fromm, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses im Zentralverband Deutsches Baugewerbe, zum Abschluss der Wettbewerbe. „Die jungen Menschen, die Branche und die Bauherren sind die Gewinner dieses bewährten Ausbildungssystems made in Germany, um das uns nach wie vor viele beneiden.“