24. Februar 2017

Jahresendspurt im Monat Dezember sorgt für kräftiges Umsatzplus

Bauwirtschaft meldet 14,57 Mrd. Euro Gesamtumsatz für 2016


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Stuttgart. Die baden-württembergische Bauwirtschaft hat 2016 insgesamt 14,57 Mrd. Euro umgesetzt und damit 8,3 % mehr als 2015. Dies teilt die Landesvereinigung Bauwirtschaft in ihrer abschließenden Jahresbilanz mit. Allein der Dezember ließ mit einem außergewöhnlichen Umsatzanstieg um 38,7 % die Zahlen im letzten Monat des Jahres nochmals sprunghaft nach oben schnellen. Grund hierfür war in erster Linie die milde Witterung im Südwesten, die es den Bauunternehmen ermöglichte, ihre hohen Auftragsbestände trotz Winterperiode zügig abzuarbeiten. Gute Umsatzzahlen verzeichnete vor allem der Wohnungsbau, der zwischen Januar und Dezember letzten Jahres um 9 % auf 5,5 Mrd. Euro zulegte sowie der Öffentlichen Bau mit einem Anstieg um 10,5 % auf 4 Mrd. Euro. Auch der Wirtschaftsbau zeigte gegen Jahresende deutliche Erholungstendenzen und kletterte 2016 um 5,9 % auf 5 Mrd. Euro. Insgesamt wurden auf den Baustellen im Land wurden rund 118 Mio. Arbeitsstunden geleistet, ein Plus von 3,3 %.

Erfreulich robust zeigte sich im letzten Jahr auch der Arbeitsmarkt. So wuchs die Zahl der Beschäftigten in der baden-württembergischen Bauwirtschaft um 3,6 % auf durchschnittlich 95.820. Gleichzeitig stiegen die gemeldeten offenen Stellen im Monatsdurchschnitt auf etwa 1.500. Der Markt für qualifizierte Fachkräfte sei praktisch leergefegt klagen die Bauunternehmen. Besonderer Bedarf herrsche an Polieren und Bauingenieuren. Aber auch Baulehrlinge seien immer schwerer zu finden. 2016 lag deren Zahl in Baden-Württemberg bei etwa 5.600 Auszubildenden.