19. Dezember 2018

Bauverband setzt auf qualifizierte Zuwanderung in die Ausbildung

Junge ausländische Azubis sind wichtiges Standbein für die Branche


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Stuttgart. „Mit Abschottungspolitik und Gartenzaundenken kommen wir nicht weiter. Wir sind eine offene Branche“, kommentiert Thomas Möller, Hauptgeschäftsführer der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, die teilweise geäußerten Bedenken zum neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz und hofft, dass durch die nun im Gesetz vorgesehene „Beschäftigungsduldung“ sowohl für die Migranten als auch für die Unternehmen künftig mehr Rechtssicherheit geschaffen werde. „Diejenigen, die in Ausbildung oder Arbeit und damit gut integriert sind, brauchen eine echte Bleibeperspektive. Und zwar jetzt!“

Den Fokus setzt die Bauwirtschaft dabei vor allem auf junge Nachwuchskräfte und plädiert für eine gezielte Zuwanderung in die Ausbildung. „Wir erwarten, dass uns die Politik nachhaltig in unserem Bemühen unterstützt, auch Jugendlichen aus Nicht-EU-Ländern eine qualifizierte Berufsausbildung sowie Weiterbeschäftigung in unserem Land zu ermöglichen“, so Möller. „Diese jungen Menschen sind unsere Zukunftsversicherung, denn mit inländischen Beschäftigten allein können wir die gewaltigen Bauaufgaben der nächsten Jahrzehnte angesichts des akuten Fachkräftemangels auf dem Bau nicht mehr stemmen.“