18. Juni 2019

„Bau – Dein Ding“ wirbt ab sofort bundesweit um Baunachwuchs

Erfolgreiche Werbekampagne der Bauwirtschaft Baden-Württemberg zur bundesweiten Nachwuchskampagne der Bauindustrie ausgeweitet


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Stuttgart. Eine Ausbildung in der Bauwirtschaft ist vielseitig, abwechslungsreich und bietet hervorragende Zukunftsaussichten. Die Branche boomt und ist wie kaum eine andere auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen. Dennoch finden nach wie vor zu wenige Jugendliche über eine Ausbildung den Weg in die Bauwirtschaft. Die zahlreichen Möglichkeiten und Karrierewege sind offenbar zu wenig bekannt. Häufig herrscht nicht nur bei Schülerinnen und Schülern, sondern auch bei Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und teilweise sogar in der Berufsberatung noch die Vorstellung einer ausschließlich körperlich fordernden Tätigkeit, die keine darüber hinausgehenden Herausforderungen bietet.


Wie wenig dies der Realität entspricht soll eine neue, bundesweit angelegte Kampagne der Verbände der Bauindustrie zeigen, die anlässlich des Tags der Bauindustrie heute in Berlin vorgestellt wird. Als Vorlage diente die 2012 seitens der Bauwirtschaft Baden-Württemberg ins Leben gerufene Kampagne „Bau-Dein Ding“, die Jugendlichen auf attraktive Weise die über 20 Ausbildungsberufe sowie die Karrieremöglichkeiten der Bauwirtschaft vorstellt.


Kernelement der Kampagne ist die Online-Informationsplattform www.bau-dein-ding.de. Dort besteht zukünftig unter anderem die Möglichkeit einer bundesweiten Ausbildungsplatzsuche. Flankiert wird das Informationsangebot durch regionale Informationsveranstaltungen, Messeauftritte und Schulaktivitäten.


In Baden-Württemberg wird hierzu unter anderem der „BauBus“ eingesetzt. In dem mit vielen Action-Angeboten ausgestatteten Bus haben Schüler die Gelegenheit, die vielfältigen Bauberufe auf ungewöhnliche Weise kennenzulernen. Ein beliebtes Highlight des BauBusses ist die sogenannte BauBox, in der die Schüler virtuell sportliche Mutproben erleben können. Unter anderem besteht hier die Möglichkeit, auf einer Slackline zu balancieren, Longboard zu fahren oder aus 70 Metern Höhe einen Bungee-Sprung zu wagen.

Auch der BauSimulator, bei dem sich die Besucher hinter das Steuer eines virtuellen Radladers setzen und Gesteinsbrocken mit der Baggerschaufel bewegen können, ist ein einmaliges Erlebnis. Außerdem gibt es eine Station mit VR-Technik: Mittels Datenbrille betritt man die Welt des Trendspiel-Klassikers „MINECRAFT“. In rasanter Fahrt saust der Spieler in einer Baustellen-Lore durch die realitätsnahe Szenerie – Bagger, Kran, Rohbau, Ausbau – alle Facetten des Bauens sind zu sehen.


Neben dieser kurzweiligen und informativen Technik haben die Schüler während des Besuchs im BauBus aber auch Zeit, sich mit der Baumaterie vertraut zu machen: An der Fühlbar können Baustoffe in die Hand genommen werden, um deren Gewichte und Größen zu schätzen. Im Bau-Memory ist Erinnerungsvermögen gefragt. Die Baumaschinensteuerung wiederum verlangt Fingerspitzengefühl: Mit einem Minibagger müssen fünf Würfel exakt auf bestimmten Positionen platziert werden. Der BauBus wird pro Jahr von ca. 20.000 Schülern besucht.


Die Bauindustrie erhofft sich mit der neuen Kampagne, Jugendliche und ihr Umfeld mit der modernen Welt des Bauens und den verschiedenen Berufen der Bauwirtschaft stärker vertraut zu machen und ihnen die Freude einer Tätigkeit am Bau zu vermitteln.


Lehrer in Baden-Württemberg, die einen Besuch des BauBusses an ihrer Schule anfordern möchten, finden ein entsprechendes Kontaktformular unter www.bau-dein-ding.de/bw-de.


Nähere Informationen zum Tag der Bauindustrie gibt es unter www.tag-der-deutschen-bauindustrie.de.